 Gua Sha

gehört zur Gruppe der Chinesischen Medizin (TCM )
Gua Sha ist eine Form der Schabtechnik zur Ausleitung "krankhafter" Faktoren (auch oft als innere Hitze bezeichnet) wie zB. Muskelverspannungen bis hin zu akuten Erkrankungen. Gua Sha wird in Asien in der Volksmedizin traditionell angewendet.
"Gua" bedeutet "reiben" oder "Reibung".
"Sha" beschreibt eine Stagnation von Flüssigkeiten und Blut an der Köperoberfläche.
Bei Gua Sha werden ausgewählte (z.B. schmerzhafte) Hautareale mittels Strichbewegungen die mit mittlerer Druckstärke ausgeführt werden behandelt. Dies kann mit einem chinesischen Suppenlöffel oder einem Hornschaber unter eingeölter oder eingefetteter Haut erfolgen. Vorzugsweise wird mit Vicks Vapo Rup gearbeitet.
Die Methode wirkt sehr gut zur Auflösung von Schmerzen, Qi-Stagnationen und Schwellungen. Auch bei Erkältung kann eine Gua Sha Therapie grosse Wirkung zeigen. Die Wirkung kann ähnlich wie Schröpfen defininiert werden.
Wie funktioniert eine Gua Sha Behandlung
Als Zubehör verwendet man einen Schaber (aus Jade oder Wasserbüffelhorn) oder einem Babynahrungsdeckel mit "runden" Kanten dies zusammen mit Gua Sha-Öl (Sesamöl). oder es wird mit Vick Vaporup eingefettet. Je nach der Diagnose werden die entsprechenden Stellen mit schwächerem oder stärkerem Druck und unterschiedlicher Dauer behandelt. Dabei werden lokale Schmerzpunkte beruhigt und der Energiefluss in den betroffenen Meridianen ausgeglichen.
Das Gua Sha-Öl oder Vicks Vaporup , wird auf die zu behandelnde Körperpartie aufgetragen und unter gleichmässigem Druck wird mit dem Schaber die betroffene Körperoberfläche mit geraden Strichbewegungen „behandelt“.
Die Schab-Bewegungen werden auf der behandelten Körperpartie vom Kopf in Richtung Füsse ausgeführt, also von oben nach unten oder von der Körpermitte zur Körperseite . Durch das starke Reiben und Schaben erzeugt man eine lokale Hautreizung und es entsteht nach kurzer Zeit eine Hautreaktion von einer leichten Hautrötung bis hin zu starker Rötung.
Durch das Schaben mit Druck werden Stoffwechselschlacken, Qi- Stagnationen welche die Haut, Muskeln und Meridiane blockieren, an die Oberfläche gebracht. Nach 2 bis 4 Tagen sollte das "Sha" vollständig verschwunden sein.
In den meisten Fällen wird die Behandlung als schmerzfrei empfunden, dies obwohl die Bilder nicht gerade ermunternd sind ;-) Es ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich, je nach Empfindungsfaktor des einzelnen.
allgemeine Anwendungsmöglichkeiten
- Durchblutungsförderung
- Entspannung und Schmerzlinderung
- Stoffwechselaktivierung
- hilft Giftstoffe über die Haut auszuleiten und patogene Teile abzuleiten
Spezifische Anwendungsmöglichkeiten
- Schmerzen und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates
- Erkrankungen der Atemwege bis hin zu Erleichterng nach Epstein Barr Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber)
- Leichten Infektionskrankheiten mit Fieber, Erkältungen, Husten
- Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Magenschmerzen, ...
- Inkontinenz Erkrankungen
- u.v.m
eine gute Adresse aus dem Raum Deutschland: http://www.guashatherapie.nl/index_de.php


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